Die beiden Flüsse Nuthe und Nieplitz gaben den 1999 eröffneten Naturpark seinen Namen. Mit einer Ausdehnung von 623 km² ist er nicht der Größte in Brandenburg, aber er hat viel zu bieten. Am besten informiert man sich im Naturpark Zentrum am Wildgehege Glauer Tal, in dem man Rot-, Dam- und Muffelwild beobachten kann. Zu fotografieren eignet sich das Gehege nur bedingt, da man erst spät Zutritt zum Gelände bekommt und die Tiere sich dann schon zurückgezogen haben.

Empfehlen kann ich den Beobachtungsturm in Stangenhagen. Wenn man zeitig genug dort ist, kann man vorbeifliegende Vögel, wie Kranich und Fischadler, von dort oben aus fotografieren. Der kurze Fußweg vom Parkplatz aus kann auch sehr lohnend sein. Besonders in den frühen Morgenstunden lassen sich die Schilfbewohner beobachten und natürlich auch fotografieren.

Das gleiche gilt auch für den Bohlensteg in Blankensee, aber wirklich nur in den frühen Morgenstunden und am besten unter der Woche. Das es hier viel zu beobachten gibt, hat sich schon weit rumgesprochen und so kann es schnell mal etwas unruhig werden. Bartmeisen und Rohrdommel konnte ich von dort aus schon auf den Chip bannen und auch das abendliche Einfliegen der Graugänse ist ein Spektakel.

Ich möchte jetzt an der Stelle keine weitere Auflistung vornehmen, am besten man erkundet das Gebiet selbst und das wenn es geht mit dem Fahrrad.

Hier noch ein paar Impressionen.

   
© Jürgen Liebner

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