In den letzten Wochen habe ich, wenn es das Wetter und die Zeit erlaubten, jeden Abend am Dachsbau zugebracht. Eigentlich wollte ich nur mal wieder Dachse fotografieren und hatte die mir bekannten Baue in meiner näheren Umgebung beobachtet. Was daraus entstand, war dann doch schon ein kleines Projekt.

Der Bau liegt in einem Kiefernwald und bietet eigentlich nicht viele Möglichkeiten, da die meisten Röhren nicht einsehbar sind und man sich nicht sicher sein kann welche gerade genutzt wird.

 Auf diesem Bild sieht man meine Ansitzposition und insgesamt 5 Ausgänge.

Die Spuren verrieten, dass der Ausgang aktiv ist und es Jungtiere gibt. Also habe ich mich am Abend angesetzt … natürlich an der falschen Stelle – aber das Jagdfieber hatte mich gepackt.

Schon am nächsten Abend saß ich am richtigen Ausgang und der Wind stand auch günstig.

Das Beste aber war, dass die Dachse schon vor Sonnenuntergang aus dem Bau kamen. Der Dachs gehört zur Familie der Marder und ist vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiv.

Was das Fotografieren normalerweise zu einer Herausforderung macht, denn dann ist das Licht meist grenzwertig und die Dachse halten sich nicht lange am Bau auf.

Der Umstand, dass die Dachse Junge hatten, brachte mir ganz andere Möglichkeiten. Ich konnte die Familie bei ihren Aktivitäten beobachten und natürlich fotografieren. Die Jungen tobten direkt vor mir und die Fähe posierte im besten Licht. An manchen Abenden hatte ich mit 500mm Brennweite ein Luxusproblem, denn die Dachse passten nicht komplett in das Bild – so das ich mich am folgenden Abend weiter zurücksetzte. Was kann es schöneres geben als solche Momente in der Natur?  

Eine kleine Auswahl an Bilder findet ihr hier:

Es ist ja noch nicht vorbei, das Frühjahr 2019, aber ich wollte schon mal einen kleinen Einblick in meine Aktivitäten aufzeigen.

Nachdem der Winteransitz recht spontan eingestellt wurde, hatten sich die Ereignisse auch fast überschlagen. Die Frühblüher konnte man überall sehen und auch die ersten Zugvögel waren pünktlich zur Stelle. Natürlich war ich mit dem Schwimmversteck unterwegs und habe mein Projekt „Rothalstaucher“ weiter verfolgt. Man könnte meinen, ich hätte schon genug Aufnahmen von den Tauchern, aber es hatten sich wieder viele neue und von mir noch nicht fotografierte Szenen ergeben.

Was ich schon lange machen wollte, habe ich in den letzten Wochen endlich umgesetzt. Da mein letztes Content Management System (CMS) nicht mehr aktualisiert werden konnte und es auch Sicherheitslücken gab, habe ich mich kurzerhand entschlossen die komplette Website neu zugestalten. Das neue CMS bietet mir auch viel mehr Möglichkeiten und so wird sich in Zukunft noch einiges ändern bzw. wird noch verbessert.

 

Januar 2019

 

... eine Kamera welche die Gemüter erhitzt. 

Um eines vorweg zu nehmen, ich werde die Kamera nicht mit anderen Herstellern vergleichen und ich habe sie in erster Linie für Landschaft- und Makrofotografie im Einsatz.

Normalerweise schreibe ich keine Artikel über die Technik und ein Kamera update findet eher geräuschlos statt, aber hier mache ich mal eine Ausnahme. 

 

Dies soll kein kompletter Jahresrückblick sein. Wenn ich aber gefragt wurde „Was waren denn deine Höhepunkte im Fotojahr 2018?“ musste ich nicht lange überlegen. Ganz vorn steht bei mir der Ausflug in die Vogesen, genauer gesagt zum Le Hohneck.

   
© Jürgen Liebner
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